Bio

Lucja Radwan

(geb. 1951) ist eine in Gols, Burgenland, lebende österreichische Künstlerin polnischer Herkunft. Radwan arbeitet mit Vielfalt von Techniken, darunter Aquarelle, Acryl, Tusche und Öl. Die Künstlerin wurde zuerst bekannt für ihre leidenschaftlichen Aquarellbilder, die sowohl städtische als auch ländliche Landschaften darstellen. Mit der Zeit wurde Speleo-Art zu Radwan´s Erkennungsstil – darunter meist großdimensionale Ölbilder, inspiriert durch mannigfaltige Morphologie von Kavernen und Tropfsteinhöhlen mit geformten Stalagmiten und Stalaktiten. Die Künstlerin verbindet unendliche Vielfalt von Formen und Farben mit ihrem unverkennbaren Stil, gekennzeichnet durch Zusammenspiel von Antithesen: Schrecken und Majestät, lebendigen Puls und statische Ausgeglichenheit. Das Resultat sind feine Ölbilder, geprägt durch bedachtes Design und aufwändige, ausgearbeitete Vollendung. Im Gegenteil dazu erwecken Lucja Radwan´s Acrylbilder den Eindruck von spontan entstandenen Werken, wo ein attraktives Thema sich aus einem vorübereilenden Gedanken entfaltet.

In meinen Werken wende ich verschiedene Maltechniken an. Anfangs konzentrierte ich mich auf Aquarellfarben, mit der Zeit begann ich, ebenfalls mit Acryl zu arbeiten, das mich bis zum jetzigen Zeitpunkt begleitet. Seit längerer Zeit ist jedoch die Ölmalerei das dominierende Feld meines künstlerischen Schaffens. Die Mehrheit meiner gegenwärtigen Arbeiten sind Großformatbilder [160x210, 160x420, 160x630]. In ihnen gebe ich Inspirationen wieder, die aus natürlichen, hauptsächlich Höhlen- und Felsmotiven stammen (SpeleoArt). Die Speleo-Symbolik wird jedoch gewöhnlich aus ihrem Kontext herausgerissen, wodurch sie eigenständige Bedeutung erlangt. Die häufig registrierte Rezeption meiner Werke ist der Eindruck der Belebung oder gar der Personifizierung der von Natur aus statischen und nichtorganischen Formen. Keine seltene Impression ist das Verkehren mit der Jungfräulichkeit von Bereichen, die in gewissem Sinne ihr erstmaliges Ans-Licht-Treten erfahren. Andere offenbarte Assoziationen umfassen die Unendlichkeit, die Metamorphose und das vertraut gewordene Grauen. Das bereits erwähnte Licht wie auch die Perspektive spielen übrigens absichtlich eine wesentliche Rolle in meinen Gemälden. Deren Rolle ist die Verstärkung der Sinnesübertragung. Vielleicht deswegen empfindet ein Teil der Rezensenten meine Gemälde als auf irgendeine schwer zu beschreibende Art und Weise überwältigend, die die Aufmerksamkeit, oder sogar eine Reaktion nicht mehr des Zuschauers, sondern vielmehr des Teilnehmers des Zusammentreffens mit der Form erzwingen. Die Mehrheit meiner Arbeiten besitzt keinen ihnen zugeschriebenen Titel – es geht um die Befreiung des Beobachters von den vom Künstler nahegelegenen Assoziationen. Es geht auch um die Befreiung des Gemäldes selbst von der Determinierung seiner Botschaft durch die im Moment von dessen Geburt herrschenden Bedingungen und Emotionen.

Mitgliedschaften:

  • Berufsvereinigung der bildenden Künstler Österreichs Schloss Schönbrunn¬-Wien

 

Preise und Auszeichnungen:

  • 2000 The NSS Speleo Art Salon in Elkins, West Virginia, USA: 1. Platz und 2. Platz Für Abstrakte SpeleoArt – Malerei
  • 2001 – The NSS Speleo Art Salon in Mount Vernon Kentucky, USA: 1. Platz und 2. Platz Für abstrakte SpeleoArt – Malerei
  • 2002–I.C.U. – International Cultural Union, Second International Festival „Femina“, Israel: Honorary Award

 

Teilnahme an den Kunstmessen (Auswahl):

  • Vetrina Degli Artist Contemporanei, Florenz, Italien.
  • Biennale Internationale Dell’Arte Contemporane, Florenz, Italien.
  • Art View & Performance Salzburg.
  • Internationale Kunstmesse, Neusiedl am See
  • „Viennafair“ Vienna
  • Art Innsbruck
  • „St-Art“ in Strasbourg

Einzelausstellungen (Auswahl):

Modern Art Galerie, Tarnów, Polen; HS Galerie, Spittelberg, Wien; die Allgemeine Poliklinik, Wien; Haus Attersee, Seewalchen am Attersee; Kulturzentrum, Tuchów, Polen; Galerie Kumamoto-Shi, Japan; Theater „Akzent“, Wien; Ceves in Arts – Internationale Conference Jo’Svafö, Ungarn; Museum Okręgowe Tarnów – Kreismuseum Tarnów, Polen; Alte Schieberkammer, Wien; Santen Sho Galerie Kumamoto-Shi, Japan; Farben & Formen, Haus Wien Energie, Wien;
Galerie des Österreichischen Generalkonsulats in Krakau; Kulturzentrum in Andrychow; Schlossgalerie Przemyśl, Poland; Galerie der Wojewodschaftsbibliothek in Opole; Ethnografisches Museum Wroclaw;
Gauermann Museum, Miesenbach;
Haus der Künste und Literatur, Pécs, Ungarn (Művészetek és Irodalom Háza).

 

Kollektivausstellungen (Auswahl):

Ars „Austriaca 85“- Baden. Schloß Grafenegg. Stift Altenburg. „Die Gunst der Kunst“ Schloss Schönbrunn. „Frühlingsausstellung“ Schloss Schlosshof. „Salon 94“ Palais Palffy, Wien. Internationale Speleo Art Exhibition, La Chaux-De-Fonds, Schweiz. „Go West“ – WUK Projektraum, Wien. Schloss Greillenstein. Kyung-In Modern Art Galerie, Seoul, Korea. Künstlerhaus, Graz. Speleo Art Sewanee, Tennesee, USA. Speleo Art Rockampton, Queensland, Australien. Kunsan -6te ASropa College Dept. of interor Desing, Korea. Speleo Art, Idaho, USA. Internationale Biennale Dell’Arte Contemporane, Florence, Italy, Art, Elkins, USA. Creative Galerie-Free Cart, Vienna, Speleo Art, Bathurst, New South Wales, Australien.Speleo Art, Mount Vernon Kentucky, USA. Second International Festival „FEMINA“, Haifa, Israel. „Rausch der Sinne“, HAK Projekt, Weinkulturhaus, Gols. „Der See verbindet“, haus im puls, Neusiedl am See.

 

Sonstige Tragweite:

Werke von Lucja Radwan befinden sich unter anderem in Besitz von Institutionen, wie Artothek des Bundes, Wien, Wiener Gebietskrankenkasse, Wiener Städtische Versicherung, Kollegialkonsult Versicherungs- und finanzmathematische Beratung, Wien, Floridsdorfer Bezirksmuseum, Wien, Gemeinde Palstein, Gemeinde Gols, Rolletmuseum – Städtische Sammlung Baden, Regionalmuseum Tarnów, Städtisches Museum Tuchów (im Gedenkzimmer von Lucja’s Vater, Tadeusz Radwan), Ethnografische Wrocław. Ihre Bilder befinden sich auch in der Sammlung von Papst Johannes Paul II. Zahlreiche Werke befinden sich weltweit in privaten Sammlungen (Australien, Italien, Japan, Korea, Polen, Schweiz, Türkei, Ungarn, USA).

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